Haarausfall | Apotheken-Depesche 9/2009

Wenn Frauen eine "hohe Stirn" kriegen

Die frontale fibrosierende Alopezie ist selten, belastet die Betroffenen aber sehr. Über den natürlichen Verlauf wusste man bisher wenig.

In Sheffield sammelte man 18 Fälle von frontaler fibrosierender Alopezie (FFA) vom Jahr 1993 an.

Ursprünglich hielt man die FFA für beschränkt auf die postmenopausale Zeit; in diesem Kollektiv waren aber auch drei prämenopausale Frauen. Bei allen kam es zu einem frontotemporalen Rückgang der Haargrenze mit Vernarbung. Meist war damit auch ein teilweiser oder vollständiger Verlust der Augenbrauen verbunden. In einigen Fällen bestand ein mukokutaner Lichen planus. Der Haarausfall setzte sich meist über etliche Jahre fort (vereinzelt ging er über die Kopfmitte hinaus), sistierte dann aber. Ob die angewandten Therapien – intraläsionales Triamcinolon, Tacrolimus-Salbe, orales Hydroxychloroquin – ­darauf einen Einfluss hatten, blieb offen.

Verschiedene Beobachtungen sprechen dafür, dass die FFA häufiger geworden ist. Möglicherweise spielen irgendwelche Umweltfaktoren eine ätiologische Rolle. WE

… Pro Generika e.V. auf „Milliardeneinsparungen durch eine weiter steigende Preisdifferenz zwischen Generika und Originalprodukten“ hinweist? Im Durchschnitt kostete ein patentfreies Erstanbieterprodukt im Februar 2009 43,90 Euro, ein Generikum nur 18,41 Euro.
Quelle: Tan, KT: Frontal fibrosing alopecia: clinical presentations and progrosis, Zeitschrift: BRITISH JOURNAL OF DERMATOLOGY, Ausgabe 160 (2009), Seiten: 75-79

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