| Apotheken-Depesche 8/2014

Zinkmangel – Risikogruppen im Visier

Umfassendes Wohlbefinden ohne ausreichende Versorgung des Körpers mit Zink ist nicht möglich. Bei Zinkmangelzuständen sollte deshalb eine Substitution empfohlen werden.

Als essenzieller Baustein vieler Enzyme ist Zink an einer enorm großen Zahl im Körper ablaufender Prozesse direkt beteiligt. Ein Mangel an Zink äußert sich entsprechend vielfältig – und seine Auswirkungen auf die Gesundheit können gravierend sein. Insbesondere das Immunsystem, Haut, Fingernägel und Haare reagieren empfindlich auf einen Zinkmangel. Menschen mit Zinkmangel sind oft müde, abgeschlagen und antriebslos. Nicht selten treten vermehrt akute Erkältungen oder andere Infek- tionen auf. Daneben können auch Hautprobleme, besonders trockene und schuppende Haut, sowie brüchiges und kraftloses Haar vorkommen. In all diesen Fällen kann eine gezielte Zinksubstitution die Mangelerscheinungen beheben. Risikogruppen für einen Zinkmangel sind insbesondere Menschen mit Diabetes, Sportler sowie Senioren. Aber auch bei Kindern im Wachstum und Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit kann es zu Defiziten kommen.


ICD-Codes: E83.2

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