Arthrose | Apotheken-Depesche 2/2019

Stellenwert von Bewegung und Ernährung ist hoch

Arthrose sollte als Organerkrankung verstanden werden, die durch Bewegung und Ernährung effektiv positiv beeinflusst werden kann. Denn Arthrose ist nicht nur ein reiner Knorpelschaden- und abbau. Gewichtsverlust und bestimmte Mikronährstoffe sind nachgewiesen wirksam.

„Adipositas ist der wichtigste Risikofaktor bei Arthrose, der durch Bewegung und Ernährung gezielt modifiziert werden kann. Ein Gewichtsverlust von 10 % kann die arthrosebdingten Schmerzen halbieren. Studien zeigten, dass sich vor allem Krafttraining positiv auf die Schmerzen auswirkt. Von zentraler Bedeutung ist daher die Aufklärung und Beratung des einzelnen Patienten.: Er muss verstehen, dass er selbst einen entscheidenden Beitrag zur Therapie leisten kann, damit er seinen Lebensstil entsprechend ändert und sein Gewicht reduziert.“ Dr. med. Frank Weinert, Allgemeinmediziner mit eigener Praxis mit den Schwerpunkten Sportmedizin und Chirotherapie, betonte auf einer Pressekonferenz der Firma Orthomol zum Thema Arthrose, wie wichtig es sei, Arthrose-patienten kein „endgültiges“ diagnostisches Urteil zu verpassen. Denn durch Bewegung, Gewichtsverlust und gezielte Nahrungsergänzung sei Arthrose gut beeinflussbar.
Auch die Ärztin Margret Ullrich betonte, dass die Arthrose-Therapie aus vielfältigen Komponenten bestehen sollte. Als Basis führte sie Lebensstilveränderungen an und lenkte den Fokus besonders auf die gelenkgesunde Ernährung.
Eine Supplementierung von synergistischen Wirkstoffen, wie in orthomol arthroplus® kann hier sinnvoll sein. Aktuelle wissenschaftliche Publikationen zeigten, dass eine ausgewogene Kombination verschiedener Nährstoffe den größten Effekt hätten, so Ullrich. EG

Quelle:

Pressekonfernz: „Update Arthrosetherapie: ernährungsmedizinische und sporttherapeutische Ansätze.“ 

ICD-Codes: M19.9

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