Für die Offizin | Apotheken-Depesche 2/2019

Paracetamol und Diclofenac von Ratiopharm

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die das Schmerzmanagement verändern können, stellten am 17. April in Frankfurt zwei Schmerzexperten, PD Dr. Charly Gaul (Ärztlicher Direktor der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein) sowie Prof. Manfred Schubert- Zsilavecz (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) vor. Hierbei richtete sich der Fokus weniger auf die Wirkstoffe selbst, da gerade Paracetamol und Diclofenac in der Schmerztherapie seit Jahrzehnten bewährt sind. Aber sowohl in der oralen als auch in der topischen Anwendung können Unterschiede in der Dosierung oder Formulierung Effekte haben, die den Patientennutzen entscheidend beeinflussen. Bei Paracetamol legen die Studienergebnisse nahe, dass erwachsenen Patienten mit akuten Schmerzen die höhere, wirksamere Dosis von 1.000 mg empfohlen werden kann. Bei Diclofenac macht die Formulierung den Unterschied: Eine aktuelle Vergleichsstudie an menschlicher Haut zeigte, dass die liposomale Formulierung wie in Diclo-Ratiopharm Schmerzgel eine deutlich effektivere transdermale Wirkstoffpenetration ermöglicht als andere Emulsionsgele.

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