Erkältung | Apotheken-Depesche 10/2011

Mit Pflanzenkraft gegen akute Sinusitis

Im Oktober rollt meist die erste Erkältungswelle – zahlreiche Kunden klagen dann in der Apotheke über die typischen Symptome. Im Beratungsgespräch sollten Sie zunächst klären, ob die Erkrankung tatsächlich für eine Selbstmedikation geeignet ist. Dann empfehlen Sie wirksame und gut verträgliche Arzneimittel. Abrunden sollten Sie das Beratungsgepräch mit allgemeinen Ratschlägen die helfen, dass der Kunde rasch wieder auf die Beine kommt.

Kunde (Mitte 40, beruflich stark eingespannt): Ich glaube, mich hat es erwischt ... ich habe das Gefühl, mein Kopf ist vollkommen dicht, die Nase ist zu und dann kratzt auch noch mein Hals ...

Apothekerin: Haben Sie denn noch weitere Beschwerden (1)?

Kunde:Naja, Fieber habe ich keines, aber ich bin total schlapp und im Büro bekomme ich irgendwie nichts vom Tisch ... dabei hätte ich so viel zu tun.

Apothekerin: Haben Sie Husten oder sonst Einschränkungen beim Atmen (1)?

Kunde:Nein, nichts dergleichen, es ist einfach nur eine Erkältung, aber die nimmt mich ganz schön mit.

Apothekerin: Bei einer Erkältung sind in den allermeisten Fällen Viren wie z. B. die Rhinoviren die Auslöser der Erkrankung. Sie können im weiteren Verlauf zu einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen führen. Um eine zusätzliche bakterielle Infektion zu vermeiden, ist es wichtig eine Erkältung möglichst früh und effektiv zu behandeln (2).

Kunde:Und was soll ich tun?

Apothekerin: Gegen Ihre akuten Beschwerden empfehle ich Ihnen ein Präparat, das den natürlichen Wirkstoff Myrtol standardisiert enthält (*z .B. GeloMyrtol®forte).

Kunde:Und was macht dieses Myrtol?

Apothekerin:(3) Das Mittel wird in allen Stadien einer Atemwegsinfektion eingesetzt. Es führt zur Bildung von vermehrt dünnflüssigem Sekret, löst zähen Schleim und erleichtert zusätzlich den Abtransport. So befreit es Ihren Kopf und Ihre Nase und fördert die Ausheilung.

Kunde:Das klingt gut!

Apothekerin: Das Präparat hat noch weitere Vorzüge: Durch die Wirkung direkt am Infektionsherd bekämpft Myrtol standardisiert Krankheitserreger, hemmt die Entzündung und fördert eine rasche und endgültige Ausheilung. Nehmen Sie 3- bis 4-mal täglich eine Kapsel etwa eine halbe Stunde vor dem Essen mit etwas kalter Flüssigkeit ein.

Kunde:Und welche Nebenwirkungen habe ich zu befürchten?

Apothekerin: Der natürliche Wirkstoff ist gut verträglich.

Kunde:Kann ich sonst noch etwas tun?

Apothekerin: Ja, um Ihr Wohlbefinden zu steigern, empfehle ich Ihnen zusätzlich zu inhalieren.

Kunde:So wie meine Großmutter mit dem Handtuch über dem Kopf und einem Topf Kamillentee?

Apothekerin: Im Prinzip ja, aber heute gibt es dafür spezielle Inhalatoren, die die Anwendung ganz einfach machen. Sie füllen diesen Inhalator mit 80 Grad heißem Wasser, geben eine Salbe mit Eukalyptus und Menthol (*z. B. GeloDurat®) hinein, setzen den Deckel mit der Atemmaske auf und los geht´s ... Das Gerät können Sie anschließend einfach in der Spülmaschine reinigen.

Kunde: Und wann soll ich das machen?

Apothekerin: Am besten abends vor dem Schlafen gehen. Die Inhalation sorgt für einen erholsamen Schlaf und am nächsten Morgen starten Sie ausgeruht in den Tag.

Kunde:Diesen Inhalator nehme ich auch!

Apothekerin:Damit sich Ihr Körper und insbesondere Ihre Atemwege rasch regenerieren können, sollten Sie zumindest in den nächsten Tagen ganz auf das Rauchen verzichten und nur wenig Alkohol trinken. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Am besten trinken Sie warmen Tee wie *z. B. den Gelo®-Bronchialtee 400. Das Granulat mit Efeu- und Thymianextrakt lässt sich auch im Büro ganz leicht zubereiten und hilft gegen das lästige Kratzen im Hals.

Kunde:Alles klar!Vielen Dank für die Beratung! MW

CHECKLISTE
(1) Wann zum Arzt?
❚ Fieber
❚ Beschwerden, die alle paar Wochen
wieder auftreten
❚ Pfeifende Atemgräusche beim Husten
❚ Blut oder Eiter im Auswurf
❚ Schmerzen beim Husten
❚ Beschwerden, die länger als zehn Tage
anhalten
(2) Viral oder bakteriell?
❚ 90% der Atemwegsinfektionen sind
viral bedingt
❚ Antibiotika sind in der Regel bei einer
Erkältung nicht indiziert
❚ Wird der virale Infekt nicht ausrei-
chend therapiert oder bei einge-
schränkter Immunabwehr kann es
zusätzlich zu einer bakteriellen Infek-
tion kommen
❚ Virale und bakterielle Infektionen
können sich von den oberen auf die
unteren Atemwege und umgekehrt
ausbreiten
(3) Wirkweise von Myrtol standardisiert
❚ Sekretolytisch: Verflüssigt den Schleim
durch Sekretionssteigerung
❚ Sekretomotorisch: Aktivierung der
Flimmerhaarbewegung, verbesserter
Abtransport des Schleimes
❚ Mukolytisch: Festsitzender Schleim
wird durch Reduktion der Schleimvis-
kosität fließfähig
❚ Und: antioxidativ, entzündungshem-
mend, spasmolytisch, antibakteriell
(4) Einahmehinweise für Myrtol standardisiert
❚ Einnahme eine halbe Stunde vor dem
Essen mit reichlich kalter Flüssigkeit
❚ Dosierung bei akuter Sinusitis oder
Bronchitis (Erwachsene und Kinder ab
12 Jahren): 3- bis 4-mal täglich 1 Kapsel
❚ Einahme auch während der Schwan-
gerschaft und Stillzeit möglich
❚ Kann auch zusammen mit anderen
Arzneimitteln wie z. B. Antibiotika
eingenommen werden.

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