CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

Therapieoptionen

Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus

Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Ernährung

Ernährung

Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

Dermatologie

Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Das Krebsrisiko senken
Wie effektiv sind Vitamin D und Kalzium?

Schützt Vitamin D vor Krebs? Einige Studien scheinen dies zu bestätigen, andere sprechen gegen eine präventive Wirkung.

Quelle: Lappe J et al.: Effect of Vitamin D and Calcium Supplementation on cancer incidence in older women. JAMA 2017; 317: 1234-43

Analgesie bei kardialem Risiko
Selektives NSAR (etwas) sicherer

Gastrointestinale Blutungen sind in den USA der häufigste Anlass für Klinikeinweisungen mit gastrointestinaler Indikation. Das Risiko dafür ist besonders hoch, wenn Acetylsalicylsäure (ASS) und ein NSAR kombiniert werden.

Quelle: Chan FKL et al.: Gastrointestinal safety of celecoxib versus naproxen in patients with cardiothrombotic diseases .... Lancet 2017; 389: 2375-82

Atherosklerose-Risiko
Gen als Ansatz für Lipidsenkung

Funktionslose Varianten des Gens ANGPTL3 (angiopoietin-like 3 gene) sind mit einer Erniedrigung von Triglyzeriden und Cholesterinfraktionen assoziiert. Ungeklärt war bisher, ob solche Varianten oder ein therapeutischer Antagonismus des Genprodukts ANGPTL3 mit einer Verminderung des Atherosklerose-Risikos einhergehen.

Quelle: Dewey FE et al.: Genetic ... inactivation of ANGPTL3 and cardiovascular disease. NEJM 2017; 377: 211-21

Original Pressemitteilung:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Frankfurt, 24. Juli 2017. „Das ist ja mal etwas ganz Anderes“, war nur eine der Reaktionen der Besucher von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ im Franken-Center in Nürnberg. Damit waren sie nicht ...

Original Pressemitteilung:
Rezidivrisiko und Hospitalisierungsrate verringert

Die meisten an einer Schizophrenie erkrankten Patienten benötigen eine dauerhafte antipsychotische Therapie. Mangelhafte Adhärenz führt jedoch häufig zu Rückfällen. Mit dem einmal monatlich i.m. zu injizierenden ...

Bewährtes Antihistaminikum
Doxylaminsuccinat lässt Patienten gut schlafen

Eine aktuelle Anwendungsbeobachtung zeigt, dass die Einnahme von Doxylaminsuccinat bei Menschen mit primären, nicht chronischen Schlafstörungen die subjektive Schlafqualität verbessern kann und dabei gut verträglich ist.

Quelle: Fachpressegespräch: „Hoggar® Night-Presse-Lunch“; 26.6.2017, Frankfurt; Veranstalter Stada GmbH, Bad Vilbel Doxylaminsuccinat: *z.B. Hoggar® Night

Den Stimmapparat von Sängern gesund halten

Die Stimme professioneller Sänger oder Sprecher wird täglich stark belastet. Um den Stimmapparat  solcher Berufsgruppen gesund zu halten, sind mitunter logopädische, gesangspädagogische und regenerationsfördernde Mittel nötig.

Bei belastungsbedingten Stimmst&...

Diabetische Retinopathie
Fetten Fisch essen

Einer Studie zufolge können Diabetiker neben ihrem kardiovaskulären Risiko auch das Retinopathie-Risiko senken, wenn sie regelmäßig fetten Meeresfisch essen und so ihren Bedarf an Omega-3-Fettsäuren decken. Zwar konnte dieser günstige Effekt nicht in Supplementationsstudien reproduziert werden, doch der Großteil verfügbarer Studien sagt: Fisch essen hat viele Vorteile.

Quelle: Chew EY: Dietary ... JAMA 2017; 317: 2226-7

Muskelschmerzen durch Statine
Alles nur Einbildung?

In mehreren Beobachtungsstudien wurde gezeigt, dass bis zu 20% aller Statin-therapierten Patienten unter Nebenwirkungen, vornehmlich Muskelschmerzen und Erschöpfung, leiden. In randomisierten klinischen Studien konnte dies allerdings nicht bestätigt werden. Eine sinnvolle Erklärung liefert die Analyse einer Studie mit einer verblindeten und einer unverblindeten Phase.

Quelle: Gupta A et al.: Adverse events associated with unblinded, but not with blinded, statin therapy in the Anglo- Scandinavian Cardiac Outcomes Trial – Lipid Lowering Arm (ASCOT-LLA): a randomised double-blind placebo-controlled ... Lancet 2017; 389: 2473-81

Nebeneffekt bei Langzeittherapie
Analgetika mindern olfaktorischen Sinn

Dass einige Arzneimittel wie Cannabinoide und starke Opioide den Geruchssinn beeinflussen können, ist bekannt. Wie sich dies konkret auf Patienten mit chronischen Schmerzen mit Analgetika im Dauergebrauch auswirkt, war bisher aber unklar.

Quelle: Mizera L et al.: Effects of analgesics on olfactory function and the ... Eur J Pain 2017; 21: 92-100

Chronische Rückenschmerzen
Welche Trainingsform eignet sich am besten?

Patienten mit chronischen Rückenschmerzen bewegen sich aus Angst vor Schmerzen zu wenig. Die Folgen: Muskelatrophie. Krafttraining stärkt dagegen die Muskeln und lindert die Rückenschmerzen. Auch Gehen reduziert Rückenschmerzen. Doch welches Training ist besser: Krafttraining oder eine Kombination aus Kraft- und Gehtraining?

Quelle: Lee JS, Kang SJ.: The effects of strength exercise and walking ... J Exerc Rehab 2016; 12: 463-70

Psoriasis
Keine erhöhten Suizidraten

Psoriasis war in früheren Studien mit erhöhter Suizidalität assoziiert. Allerdings waren dort vollendete Suizide, Suizidversuche und -gedanken zusammen erfasst worden. Eine aktuelle dänische Studie überprüfte das nun detailliert. Das Ergebnis überraschte.

Quelle: Egeberg A et al.: Br J Dermatol 2016; 175: 493-500

Netzwerk-Metaanalyse zu Antiepileptika in der Schwangerschaft
CAVE: Fehlbildungsrisiko teils stark erhöht

Bei Schwangeren kann die Antiepileptika-Therapie das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und Fehlgeburten erhöhen. Bei geschätzten 4% bis 8% der in utero exponierten Kinder kommt es zu angeborenen Fehlbildungen. Eine multidisziplinäre Forschergruppe in Toronto und Ottawa untersuchte anhand einer Übersichtsarbeit und einer vergleichenden Netzwerk-Metaanalyse nun die Sicherheit verschiedener Antiepileptika im Hinblick auf Fehlbildungen der Neugeborenen und Spontanaborte.

Quelle: Veroniki AA et al.: Comparative safety of anti-epileptic drugs during pregnancy: a systematic review and network meta-analysis of congenital malformations and prenatal outcomes, BMC Med 2017; 15(1): 95 [Epub 5, Mai; doi: 10,1186/s12916-017-0845-1]

Parkinson-Frühstadium
Aß42 prädiziert Gangverschlechterung

Eine Neurologen-Gruppe untersuchte prospektiv, ob verschiedene Liquor-Proteine von Parkinson-Patienten im frühen Krankheitsstadium Einfluss auf das Fortschreiten L-Dopa- resistenter Gangstörungen haben. Sie fanden einen Zusammenhang zwischen der Progression und den ß-Amyloid-Konzentrationen.

Quelle: Rochester L et al.: Decrease in Aß42 predicts dopa- resistant gait progression in early Parkinson disease. Neurology 2017; 88(16): 1501-11

Sport in der Schwangerschaft
Kein erhöhtes Frühgeburtsrisiko

Immer noch wird vielen Schwangeren empfohlen, sich körperlich zu schonen. Italienische Wissenschaftler konnten nun mithilfe einer systematischen Literaturanalyse belegen, dass ein aerobes Trainingsprogramm keine ungünstigen Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf hat.

Quelle: Di Mascio D et al.: Exercise during pregnancy in normal-weight women and risk of preterm birth... Am J Obstet Gynecol 2016; 215(5): 561-71

Schwangerschaftskomplikationen
Ältere Schwangere: Risiko per se?

Das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie beispielsweise Hypertonie oder Frühgeburtlichkeit steigt mit höherem Alter der Schwangeren. Ist das Alter dabei ein unabhängiger Risikofaktor?

Quelle: Fitzpatrick KE et al.: Pregnancy at very advanced maternal age ... BJOG 2016; 124: 1097-106

Kaiserschnittrate
Die Kurve flacht ab

In industrialisierten Ländern kommen zu viele Kinder per Sectio zur Welt, moniert die WHO immer wieder. Nun wurden die weltweiten Trends bzgl. der Kaiserschnittrate aktualisiert, und man sah, dass heutzutage die Rate in den meisten untersuchten Ländern langsamer ansteigt.

Quelle: Declercq E et al.: The plateauing of cesarean rates in ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 322-3

Fetale Zika-Infektion
Hirnschädigung auch ohne Mikrozephalie

Dass zwischen einer Zika-Infektion in der Schwangerschaft und fetaler Mikrozephalie ein kausaler Zusammenhang besteht, gilt mittlerweile als gesichert. Eine Infektion und mögliche ZNS-Schädigungen des Kindes nachzuweisen, ist jedoch nicht immer einfach.

Quelle: Eppes C et al.: Testing for Zika virus infection in pregnancy: key concepts to deal with an emerging epidemic. Am J Obstet Gynecol 2017; 2136: 209-25

Evidenzbasiertes Management
Was tun gegen Blasenschmerzen?

Ein Expertenkomitee des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG) veröffentlichte Leitlinien zur Diagnose und Therapie des Harnblasenschmerzsyndroms.

Quelle: Tirlapur SA et al.: Management of bladder pain syndrome. BJOG 2016; 124: e46–e72

Säuglingsnahrung
Doch kein Allergieschutz durch HA-Milch?

Für allergiegefährdete Säuglinge, die nicht gestillt werden, empfehlen die geltenden Leitlinien den Einsatz von Hydrolysatnahrung. Die Ergebnisse einer Metaanalyse stellen infrage, ob das gerechtfertigt ist.

Quelle: Boyle RJ et al.: Hydrolysed formula and risk of allergic or autoimmune disease: systematic review and meta- analysis. BMJ 2016; 352: i974

Transdermale Östrogentherapie
Eindeutig effektiver Knochenschutz

Die verminderten Östrogenspiegel in der Menopause sorgen dafür, dass das Risiko für Osteoporose und Frakturen steigt. Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann diesem Risiko entgegenwirken. Ob dabei transdermale Östrogenpräparate einen Vorteil aufweisen, untersuchte eine Metaanalyse.

Quelle: Abdi F et al.: The effects of transdermal estrogen delivery ... Iran J Pharm Res 2017; 16(1): 380-9

Schlechte Daten für den Diesel
Diesel-Feinstaub triggert Soja-Asthma

„Dieselaffäre“, innerstädtische Dieselfahrverbote, und nun erneut schlechte Diesel- Daten ... Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Exposition mit Dieselabgas-Partikeln ein Soja-Allergen-bedingtes Asthma triggern kann – auch wenn die Soja-Exposition alleine nicht ausgereicht hätte.

Quelle: Alvarez-Simón D et al.: Effects of diesel exhaust particle exposure on a murine model of asthma due to soybean. PLoS One 2017; 12: e0179569

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