CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

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Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

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Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Ernährung

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Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

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Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

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Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Pelargonium sidoides
Wüstenapotheke gegen Viren und Bakterien

Die antivirale und antibakteriellen Effekte eines Wurzelextraktes aus Pelargonium sidoides können dazu beitragen, dass Patienten mit einer akuten Bronchitis schneller wieder auf die Beine kommen.  

Quelle: Pressekonferenz: Afrikas Wüstenapotheke: Pflanzenkraft gegen Viren und Bakterien“, 13.9.2016, Hamburg; Veranstalter: Dr. Wilmar Schwabe GmbH & Co. KG Kapland-Pelargonie (Wurzelextrakt EPs® 7630): *z.B.: Umckaloabo® 

Vergiftungen
Aktivkohle besser differenziert einsetzen

Aktivkohle wird seit jeher als „universelles Antidot“ charakterisiert – zu unrecht, wie Autoren einer Übersichtsarbeit feststellten. Sie sahen sich alle verfügbaren Studien zu Aktivkohle an und fanden heraus, dass die Substanz zwar viel kann, aber durchaus differenziert eingesetzt werden sollte. Denn es gibt auch unerwünschte Wirkungen.

Quelle: Juurlink DN: Activated charcoal for acute overdose: a reappraisal. Br J Clin Pharmacol 2016; 81(3): 482-7

Belastungsinduzierte Bronchokonstriktion
Wenn beim Sport die Lunge dicht macht

Manchmal kommt es während oder nach intensivem Sport auch bei Nicht-Asthmatikern vorübergehend zu einer Bronchokonstriktion. Da die Symptome i. d. R. unspezifisch sind, sollte die Diagnose stets auf einer spirometrischen Evaluation basieren. Mit kurz wirkenden ß-Agonisten und adäquaten Trainingsmaßnahmen bekommt man die Symptome in den Griff.

Quelle: Smoliga JM et al.: Exercise induced bronchoconstriction in adults: evidence based diagnosis and management. BMJ 2016; 352: h6951

Original Pressemitteilung:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Frankfurt, 24. Juli 2017. „Das ist ja mal etwas ganz Anderes“, war nur eine der Reaktionen der Besucher von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ im Franken-Center in Nürnberg. Damit waren sie nicht ...

Original Pressemitteilung:
Rezidivrisiko und Hospitalisierungsrate verringert

Die meisten an einer Schizophrenie erkrankten Patienten benötigen eine dauerhafte antipsychotische Therapie. Mangelhafte Adhärenz führt jedoch häufig zu Rückfällen. Mit dem einmal monatlich i.m. zu injizierenden ...

Chronische Schmerzen
Vitamin D hilft (wahrscheinlich)

Einigen Beobachtungsstudien zufolge spielt Vitamin-D-Mangel möglicherweise eine Rolle bei der Entstehung von Schmerzen. Ob eine Supplementation mit Vitamin D auch helfen kann, bestehende Schmerzen zu reduzieren, ist umstritten. Daten einer ersten quantitativen Metaanalyse sprechen für einen schmerzlindernden Effekt.

Quelle: Wu Z et al.: Effect of vitamin D supplementation on pain: a systematic review and meta-analysis. Pain Physician 2016; 19: 415-27

Generationseffekt
Adipositas-Gene stärker mit BMI assoziiert

Begonnen hat die Adipositas-Epidemie in den USA in den 70er Jahren. Wer damals jung war, lebte den Großteil seines Lebens unter immer adipogeneren Lebensbedingungen. Vorherige Generationen erlebten den Wandel dagegen erst in höherem Alter. Das Leben unter dauerhaft Übergewicht- fördernden Einflüssen sorgt auch für einen zunehmenden Einfluss des genetischen Adipositas-Risikos auf den BMI.

Quelle: Walter S et al.: Association of a genetic risk score with body mass index across different birth cohorts. JAMA 2016; 316(1): 63-9

Wetten, dass ...
... ich den Film am Geruch erkenne

Über menschliche Pheromone zur zwischenmenschlichen Kommunikation weiß man noch nicht so viel. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass jeder Kinofilm sein ganz eigenes Atem-Emissionsmuster bei den Kinobesuchern auslöst.

Quelle: Williams J et al.: Cinema audiences reproducibly vary the chemical ... Sci Rep 2016; 6: 25464

Vorsorge beim kolorektalen Karzinom
ASS: Mindestens 6 Jahre, mindestens 160 mg/Woche

Dass die gute alte Acetylsalicylsäure (ASS) auch onkoprotektive Wirkungen hat, wurde schon in mehreren Studien gezeigt. Wie lange man aber welche ASS-Dosis nehmen muss, um in den Genuss des Krebsschutzes zu kommen, war bislang unklar. Daher analysierte man nun eine große Kohorte von Mitarbeitern des Gesundheitswesens in den USA.

Quelle: Cao Y et al.: The population impact of long-term use of aspirin and risk of cancer. JAMA Oncol 2016; 2(6): 762-9

Kunden, Kundinnen oder dazwischen
Auf Transgender einstellen

Die zuletzt stattgefundenen Diskussionen über die Benutzung von öffentlichen Toiletten durch Transgender-Menschen in den USA hat es gezeigt: Nicht jeder fühlt sich im Umgang mit ihnen sicher – auch Apotheker/-innen nicht.

Quelle: Schuster MA et al.: Beyond bathrooms – meeting the health needs of transgender people. N Engl J Med 2016; 375: 101-3

Prävention von Attacken
Medizinisches Cannabis bei Migräne?

Die Anwendung von Cannabis weitet sich über die klassischen Indikationen wie MS-bedingte Spastik etc. aus. Bei weitgehendem Fehlen kontrollierter Studien fassten US-Experten jetzt ihre Erfahrungen zu medizinischem Cannabis bei Migräne-Patienten zusammen. Kann Marihuana die Attackenfrequenz maßgeblich senken?

Quelle: Rhyne DN et al.: Effects of medical marijuana on migraine headache frequency in an adult population. Pharmacotherapy 2016; 36(5): 505-10

ADHS und Übergewicht
Neue Daten und eine Metaanalyse

Einige Studien deuten darauf hin, dass Patienten mit einer ADHS ein deutlich erhöhtes Risiko aufweisen, übergewichtig oder adipös zu werden – dies könnte aber auch nur Subgruppen betreffen. In einer Übersichtsarbeit und anschließender Metaanalyse wurde dieser Zusammenhang anhand neuer Studiendaten überprüft – und dabei nach relevanten Einflussfaktoren gesucht.

Quelle: Nigg JT et al.: Attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) and being overweight/obesity: New data and meta-analysis. Clin Psychol Rev 2016; 43: 67-79

Haarverlust bei Männern
Therapieoptionen bei androgener Alopezie

Die androgene Alopezie ist die häufigste Form des Haarverlusts und genetisch festgelegt. Zwar gibt es einige Möglichkeiten zur Behandlung, doch ist das Ansprechen oft variabel.

Quelle: Clarke P: Male baldness. Aust Fam Physician 2016; 45(4): 186-8b

Ob Neurodermitis oder atopische Dermatitis ...
Therapeutische Chancen trotz Wissenslücken

Das Leiden heißt bei uns herkömmlich Neurodermitis und bei den Angelsachsen atopische Dermatitis (oder atopisches Ekzem), aber heute weiß man, dass weder die Nerven noch eine Atopie (Allergie) entscheidend für die Pathophysiologie sind. Die geschädigte Barrierefunktion der Epidermis lässt sich dennoch in einen besseren Zustand bringen.

Quelle: Weidinger S et al.: Atopic dermatitis. Lancet 2016; 387: 1109-22 – Stein SL et al.: Management of atopic dermatitis. JAMA 2016; 315: 1510-11

Kalte Luft draußen, Heizungsluft drinnen
Der Winter strapaziert die Haut

Wie angenehm ist es, nach einem Spaziergang durch kalte Winterluft einen wohlig geheizten Raum zu betreten. Diese schönen Extreme des Winters sind für die Haut allerdings eine starke Belastung. Nicht umsonst klagen viele Menschen in dieser Zeit über spannende oder juckende Haut. Oft ist die Haut zudem gerötet, manchmal sogar rissig. Dies wird umso unangenehmer, je länger die Heizperiode andauert.

Bellender Husten und Atemnot bei Kindern
Pseudokrupp-Anfälle verstärkt im Winter

Die kalte Jahreszeit ist die typische Erkältungszeit. Bei kleineren Kindern können dann außer banalem Erkältungshusten vermehrt Pseudokrupp-Anfälle auftreten. Diese sind durch starken bellenden Husten mit Atemnot gekennzeichnet und können Kinder und Eltern in große Angst versetzen – vor allem, wenn sie dies zum ersten Mal erleben. Charakteristisch ist der plötzliche Beginn der Beschwerden, meist in der Nacht.

Quelle: Literatur beim Verfasser

Menses nach Tumortherapie
Schnell oder gar nicht

Welche Auswirkungen die Krebstherapie auf die Fertilität hat, ist noch nicht völlig klar. Eine US-amerikanische Studie wollte herausfinden, welche Faktoren eine Amenorrhoe nach einer Tumortherapie beeinflussen.

Quelle: Jacobson MH et al.: Menses resumption after cancer treatment-induced amenorrhea occurs early or not at all. Fertil Steril 2016; 105: 765-72

Naturmedizin gegen Grippe
Diese Pflanzenextrakte wirken

Die fortlaufende Veränderung in der Antigenstruktur respiratorischer Viren erfordert eine stete Neuentwicklung der saisonalen Grippeimpfstoffe. Einige pflanzliche Mittel helfen seit jeher gegen Grippe und können daher eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Quelle: Mousa AH: Prevention and treatment of influ enza, influenza-like illness ... J Evid Based Compl Altern Med 2016;doi: 10.1177/2156587216641831

Weniger Atopie
Daumenlutschen und Nagelkauen schützt

Nach der Hygienehypothese verringert sich das Allergierisiko, wenn man als Kind mehr mit verschiedenen Mikroorganismen konfrontiert wurde. Folgt man dieser Hypothese, sollten Kinder, die ihre Daumen lutschen oder an den Fingernägeln kauen, seltener Allergien entwickeln als Kinder, die die Finger nicht so oft in den Mund stecken. Nun zeigten Forscher aus Neuseeland: Das stimmt!

Quelle: Lynch SJ et al.: Thumb-sucking.... Pediatrics 2016; 138(2): e20160443

Ginkgo-Extrakt
Neu in der S3-Leitlinie Demenzen

Bis zu 1,5 MIo. Menschen in Deutschland leben heute mit einer Demenz, jedes Jahr erkranken etwa 244 000 Menschen neu daran. Diese Zahlen nennt die aktuelle Leitlinie Demenzen, an deren Entstehung 25 einschlägige Fachgesellschaften beteiligt waren.

Quelle: Pressemitteilung 2/2016 des KFN vom 2.3.2016

Plastiktüten nur auf Nachfrage
Apotheken setzen auf Papier, Stoff und Co.

Apothekerinnen und Apotheker fühlen sich verpflichtet dazu beizutragen, dass der Verbrauch von Plastiktüten langfristig gesenkt wird. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Alternativen etwa aus Papier oder Stoff sind weit verbreitet. Plastiktüten werden häufig nur auf Nachfrage abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung des IFH Köln vom 11. Juli 2016

Neue Studie stellt Ernährungs-Dogma infrage
Salzkonsum und Herz-Kreislauferkrankungen

Hochdruckpatienten können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, wenn sie sich beim Salzverzehr zurückhalten. Für Menschen ohne Bluthochdruck gilt das jedoch nicht.

Quelle: Pressemitteilung der Dt. Gesellschaft für Endokrinologie vom 8. 8. 2016; Basis: Mente A et al., Lancet 2016 und Stolarz-Skrzypek K et al., J Am Med Assoc 2011

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