CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

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Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

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Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Ernährung

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Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

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Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

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Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Evidenzbasiertes Stufenschema
Schweres Schwangerschaftserbrechen

Übelkeit und Erbrechen während einer Schwangerschaft betreffen bis zu 85% aller Schwangeren. Bis zu 3% leiden unter der schwersten Form, der Hyperemesis gravidarum. In einer umfangreichen Metaanalyse wurden nun die aktuellen Therapieoptionen – medikamentöse und nicht medikamentöse – zusammengetragen.

Quelle: McParlin C et al.: Treatments for hyperemesis gravidarum and nausea and vomiting in pregnancy. JAMA 2016; 316: 1392-1401

Überaktive Blase
Es müssen nicht immer Antimuskarinika sein

Die häufigste Therapieoption bei der Reizblase sind Muskarinrezeptor-Antagonisten – trotz oftmals schlechter Akzeptanz und hoher Nebenwirkungsrate. Ein US-amerikanisches Expertenteam fasste jetzt die Behandlungsalternativen und die Evidenz für die Wirksamkeit von nicht-antimuskarinergen Therapieoptionen zusammen.

Quelle: Olivera CK et al.: Nonantimuscarinic treatment for overactive bladder: a systematic review. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 34-57

Typ-2-Diabetes bei älteren Patienten
Was gegen eine intensivierte Therapie spricht

In den großen randomisierten Studien zur medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes wurden Patienten, die älter als 80 Jahre waren, meist ausgeschlossen. Deshalb ist die Datenlage für diese Patientengruppe ziemlich schwach. Eine aktuelle Übersichtsarbeit stellte nun Empfehlungen nach bestmöglicher Evidenz zur medikamentösen Therapie von älteren Typ-2-Diabetikern zusammen: Häufig ist eine intensivierte Blutglukose-Kontrolle mit niedrigen HbA1c-Zielwerten (< 7,0%) gar nicht die beste Option – z. B. bei Nebenwirkungen oder einer geringen Lebenserwartung der Patienten, die einen möglichen vaskulären Nutzen des niedrigen HbA1c gar nicht mehr erleben.

Quelle: Lipska K et al.: Polypharmacy in the aging patient: A review of glycemic control in older adults with type 2 diabetes. JAMA 2016; 315: 1034-45

Original Pressemitteilung:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Frankfurt, 24. Juli 2017. „Das ist ja mal etwas ganz Anderes“, war nur eine der Reaktionen der Besucher von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ im Franken-Center in Nürnberg. Damit waren sie nicht ...

Original Pressemitteilung:
Rezidivrisiko und Hospitalisierungsrate verringert

Die meisten an einer Schizophrenie erkrankten Patienten benötigen eine dauerhafte antipsychotische Therapie. Mangelhafte Adhärenz führt jedoch häufig zu Rückfällen. Mit dem einmal monatlich i.m. zu injizierenden ...

Neu
Easyhaler® mit Budesonid/ Formoterol-Kombination

Orion Pharma hat die Zulassung für eine Budesonid/Formoterol- Fixkombination in dem patentierten, einfach anzuwendenden Pulverinhalator Easyhaler® erhalten. Der Neuzugang trägt den Namen Bufori Easyhaler® und kann gemäß Zulassung zur regelmäßigen Behandlung ...

Typ-1-Diabetes und Epilepsie
Nicht nur Hypoglykämie-bedingte Anfälle!

Hypoglykämien können einen epileptischen Anfall auslösen. Möglicherweise haben Typ-1-Diabetiker zudem ein erhöhtes Risiko für genuine Epilepsien. Das vorläufige Ergebnis aus Kohortenstudien zeigte nun ein um das Dreifache erhöhtes Risiko.

Quelle: Dafoulas GE et al.: Type 1 diabetes mellitus and risk of incident epilepsy: a population-based, open-cohort study. Diabetologia 2017; 60: 258-61

Neue Therapieoption beim Multiplen Myelom
Ixazomib: Erster oraler Proteasom-Inhibitor

Mit Ixazomib ist in Europa erstmals ein Proteasom-Inhibitor für die Behandlung des Multiplen Myeloms auf dem Markt, der oral eingenommen wird.

Quelle: Pressekonferenz:„Einfach wirksam. Ninlaro® (Ixazomib). Neue orale Therapieoption zur Behandlung des Multiplen Myeloms“, 15.12.2016, Berlin; Veranstalter Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG Ixazomib: Ninlaro®

Mehr als faule Ausreden
Keine Zeit und kein Geld für Gesundheit

Regelmäßige Bewegung und das Zubereiten von gesundem Essen kosten Zeit und Geld. Bei diesen Aussagen handelt es sich jedoch nicht immer nur um bequeme Ausreden, sondern oft um ein reales und durchaus relevantes Problem.

Quelle: Venn D, Strazdins L: Your money or your time? How both types of scarcity matter to physical activity and healthy eating. Soc Sci Med 2016; Epub Nov 2; doi: 10.1016/j.socscimed.2016.10.023

Kinder mit Typ-1-Diabetes
Hörprobleme sind häufig

Die periphere Neuropathie zählt zu den häufigsten diabetischen Komplikationen und kann auch das Gehör betreffen. Zwar zeigen Kinder mit Typ-1-Diabetes nicht unbedingt erhöhte Hörschwellen, oft aber Defizite in der Sprachwahrnehmung.

Quelle: Rance G et al.: Functional hearing deficits in children with type 1 diabetes. Diabet Med 2016; 33: 1268-74

Eisenmangelanämie
Fast jeder achte Deutsche betroffen

Wie häufig eine Eisenmangelanämie in der allgemeinen Bevölkerung in Westeuropa vorkommt, ist bisher nur wenig untersucht. Aktuellen Daten zufolge ist die Inzidenz in Deutschland aber höher als bisher vermutet.

Quelle: Levi M et al.: Epidemiology of iron deficiency anaemia in four european countries: a population-based study in primary care. Eur J Haematol 2016; 97(6): 583-93

Ketogene Diät bei Kindern
Weniger Notaufnahmen und weniger Klinikaufenthalte

Etwa ein Drittel aller Epilepsie-Patienten erweist sich gegenüber der Antiepileptika-Behandlung als refraktär. Besonders für die Kinder unter ihnen kommt die ketogene Diät in Frage. In den USA wurde nun anhand retrospektiver Daten geprüft, ob und inwieweit diese Therapie die Notaufnahmen und die stationären Klinikaufenthalte sowie die entsprechenden Kosten reduzieren kann.

Quelle: Kayyali HR et al.: Ketogenic diet decreases emergency room visits and hospitalizations related to epilepsy. Epilepsy Res Treat 2016: 5873208 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1155/2016/5873208]

Deutsche Kohortenstudie
Starker Vitamin-D-Mangel auch bei Schizophrenie und Autismus?

Verschiedene Studien haben Zusammenhänge zwischen einem Vitamin-D-Mangel und (neuro)psychiatrischen Erkrankungen gezeigt. Nun wurden in Freiburg die Serumkonzentrationen des Vitamins bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophreniformen und autistischen Formenkreis untersucht.

Quelle: Endres D etal.: Vitamin D deficiency in adult patients with schizophreniform and autism ... Front Psychiatry 2016; 7: 168. [Epub 6. Okt.; doi: 10.3389/ fpsyt.2016.00168]

CAVE
Benzodiazepine erhöhen Demenzrisiko

Auf der Suche nach modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz stehen neben komorbiden Krankheiten auch verschiedene Medikamente auf der „Fahndungsliste“. Anhand zweier großer Register wurde untersucht, ob die Einnahme von Benzodiazepinen (BZD) das spätere Demenzrisiko maßgeblich beeinflusst.

Quelle: Takada M et al.: Association between benzodiazepine use and dementia: data mining of different medical databases. Int J Med Sci 2016; 13(11): 825-34

Original Pressemitteilung
Neues Antiepileptikum Brivaracetam (Briviact®)
Brivaracetam: UCB geht zuversichtlich in Preisverhandlungen

Monheim, 01.11.2016. Brivaracetam hat im Januar 2016 die Marktzulassung für die Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren mit Epilepsie durch die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) erhalten. Im August 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Brivaracetam „keinen Zusatznutzen“ gegenüber der Vergleichstherapie erteilt. UCB führt nun die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV).

Quelle: [1] Gillard M et al. Eur J Pharmacol 2011;664:36-44
[2] Fachinformation Briviact®, Stand Januar 2016

Technik
Pharmatechnik: Erfolg auf der Expopharm

Im Fokus der diesjährigen Expopharm bei Pharmatechnik: das Apothekenmanagementsystem IXOS. Mit seiner intuitiv nutzbaren Bedienoberfläche und einer Vielzahl anwenderorientierter Funktionen unterstützt es Apothekenteams dabei, den eigenen Verwaltungsaufwand zu minimieren und das ...

Aktion
Die Gewinner der „Aktion Teilkraft" 2016

Bereits das dritte Jahr in Folge führt der Arzneimittelimporteur Orifarm GmbH die „Aktion Teilkraft“ durch. Vom 1. August bis zum 30. September 2016 konnten sich Vereine und Organisationen mit medizinisch-sozialem Hintergrund auf der Orifarm-Website anmelden. In diesem Jahr hatten ...

Phytotherapie
Schmerzcreme mit ätherischen Ölen

Die neue Trommsdorff® Schmerzcreme mit Pfefferminz-, Eukalyptus- und Rosmarinöl eignen sich zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden und Muskelschmerzen wie z. B. Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen. Sie sollte drei- bis fünfmal täglich einmassiert werden...

Phytotherapie
Stress: Baldrian und Johanniskraut

In einer Umfrage gaben 21% der befragten Frauen an, häufig psychisch stark belastet zu sein. Kommen die Frauen mit dem Problem in die Offizin, können geschilderte typische Symptome wie innere Unruhe, Nervosität, depressive Verstimmungen und Schlafstörungen sichere Hinweise auf ...

mosquito® Läuse-Shampoo erstattungsfähig

Im September 2016 hat der GBA die Aufnahme des Medizinproduktes mosquito® med Läuse Shampoo 10 in die Arzneimittelrichtlinie beschlossen. Jetzt kann das Shampoo zur Behandlung bei Kopflausbefall und Nissen für Kinder bis zwölf Jahre und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen ...

Neu
Analdehner ersetzt Faktumat®

Das Unternehmen Dr. Kade hat das Produkt Faktumat® (PZN 04290911) zum 1. 11. 2016 durch den Analdehner (PZN 04849287) ersetzt. Der Analdehner ist die Empfehlung für Kunden mit proktologischen Erkrankungen, die ein vorsichtiges Weiten des Schließmuskels erfordern. Der Analdehner ist ...

Bromelain bei Sportverletzungen

Fußball, Handball, Skifahren und Tennis sind die Sportarten mit dem höchsten Verletzungsrisiko. Zur Begleitbehandlung bei akuten Schwellungen nach Stauchungen, Prellungen oder Zerrungen hat sich die Enzymtherapie als wirksam erwiesen. Ausreichend hoch dosiert besitzen Enzyme wie z. B. ...

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