Dermatologie / Hautpflege

Die Schokolade ist nicht schuld
Aktuelles Beratungswissen: Akne vulgaris

Im Jugendalter sind nahzu alle von einer Akne betroffen. Mehr als die Hälfte der Fälle verlaufen dabei mild und können im Rahmen der Selbstmedikation behandelt werden. Damit Sie fit für das Beratungsgespräch sind, haben wir hier aktuelles Wissen zum Thema Akne für Sie zusammengestellt

Apothekenbasierte nicht-interventionelle Studie
Canesten® Extra Nagelset und Canesten® Extra Creme zur Behandlung von Nagelmykosen

Tietz Hans-Jürgen, Stock Ingo, Becker Norbert. Nagelmykosen sind häufige, meist schwer zu behandelnde Pilzerkrankungen. Die Ergebnisse einer neuen apothekenbasierten, praxisnahen Beobachtungsstudie bestätigen eine hohe Wirksamkeit und sehr gute Verträglichkeit bei der Selbstbehandlung von leichten bis mittelschweren Formen der Nagelmykose mit Canesten® Extra Nagelset und Canesten® Extra Creme. (Apotheken-Depesche 2017;24(4):22-26)

Psoriasis
Keine erhöhten Suizidraten

Psoriasis war in früheren Studien mit erhöhter Suizidalität assoziiert. Allerdings waren dort vollendete Suizide, Suizidversuche und -gedanken zusammen erfasst worden. Eine aktuelle dänische Studie überprüfte das nun detailliert. Das Ergebnis überraschte.

Quelle: Egeberg A et al.: Br J Dermatol 2016; 175: 493-500

Feine Spürnasen
Hunde erschnuppern Melanome

Über die Haut sondert der Mensch konstant flüchtige organische Verbindungen ab (volatile organic compounds, VOC). Das natürliche VOC-Profil ändert sich, wenn Erkrankungen auftreten. Diese feinen und hochspezifischen Unterschiede lassen sich auch zur Detektion von Melanomen nutzen – mithilfe geschulter Hunde.

Quelle: Willis CM et al.: Invasive melanoma in vivo can be ... Br J Dermatol 2016; 175(5): 1020-9

Dermatologie
Dexeryl® Reinigungscreme

Das bewährte Dexeryl® Pflegekonzept von Pierre Fabre Dermatologie für die trockene bis sehr trockene, zu atopischer Dermatitis neigende Haut wurde im März um ein neues Reinigungsprodukt ergänzt: Die hypoallergene, seifenfreie Waschcreme dient der feuchtigkeitsspendenden ...

Hypopigmentierung
Wissen, was hinter hellen Flecken steckt

Rund 5% aller Menschen tragen eine oder mehrere hypopigmentierte Makulae am Körper. Die hellen Flecken sind meist harmlos, können manche Patienten aber schwer belasten.

Quelle: Hill JP, Batchelor JM: An approach to hypopigmentation. BMJ 2017; 356: i6534

Prävention atopischer Dermatitis
Einen Joghurt täglich?

Über die positiven Effekte von regelmäßigem Joghurt-Verzehr haben sich schon zahlreiche Studien ausgelassen. Nun fanden japanische Autoren heraus, dass tägliches Verspeisen von Joghurt in frühen Kindertagen das Risiko einer späteren atopischen Dermatitis senken kann. Obwohl die Studie prospektiv angelegt war, bleiben Fragen offen.

Quelle: Shoda T et al.: Yogurt consumption in ... J Dermatol 2017; Epub Jan 6: pii: S0923-1811(16)30802-7

HIV-Infektion und Kaposisarkom
Langzeit-Suppression der Virus-Replikation ist essenziell

Das Kaposisarkom (KS) ist bei HIV-positiven Patienten häufig, auch bei jenen, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie (cART) erhalten. Eine frühere Analyse einer großen US-Kohorte ergab eine sehr hohe Inzidenz von KS in den ersten sechs Monaten nach Beginn der cART, die dann aber in den Folgejahren deutlich abnahm.

Quelle: Bohlius J. on behalf of the Cancer Project Working Group: Changing incidence and risk factors for Kaposi Sarkoma by time since starting ... Clinical Infectious Diseases 2016; 63 (10): 1373-9

mosquito® Läuse-Shampoo erstattungsfähig

Im September 2016 hat der GBA die Aufnahme des Medizinproduktes mosquito® med Läuse Shampoo 10 in die Arzneimittelrichtlinie beschlossen. Jetzt kann das Shampoo zur Behandlung bei Kopflausbefall und Nissen für Kinder bis zwölf Jahre und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen ...

Haarverlust bei Männern
Therapieoptionen bei androgener Alopezie

Die androgene Alopezie ist die häufigste Form des Haarverlusts und genetisch festgelegt. Zwar gibt es einige Möglichkeiten zur Behandlung, doch ist das Ansprechen oft variabel.

Quelle: Clarke P: Male baldness. Aust Fam Physician 2016; 45(4): 186-8b

Ob Neurodermitis oder atopische Dermatitis ...
Therapeutische Chancen trotz Wissenslücken

Das Leiden heißt bei uns herkömmlich Neurodermitis und bei den Angelsachsen atopische Dermatitis (oder atopisches Ekzem), aber heute weiß man, dass weder die Nerven noch eine Atopie (Allergie) entscheidend für die Pathophysiologie sind. Die geschädigte Barrierefunktion der Epidermis lässt sich dennoch in einen besseren Zustand bringen.

Quelle: Weidinger S et al.: Atopic dermatitis. Lancet 2016; 387: 1109-22 – Stein SL et al.: Management of atopic dermatitis. JAMA 2016; 315: 1510-11

Kalte Luft draußen, Heizungsluft drinnen
Der Winter strapaziert die Haut

Wie angenehm ist es, nach einem Spaziergang durch kalte Winterluft einen wohlig geheizten Raum zu betreten. Diese schönen Extreme des Winters sind für die Haut allerdings eine starke Belastung. Nicht umsonst klagen viele Menschen in dieser Zeit über spannende oder juckende Haut. Oft ist die Haut zudem gerötet, manchmal sogar rissig. Dies wird umso unangenehmer, je länger die Heizperiode andauert.

Riss-, Kratz und Schürfwunden
Feuchte Wundbehandlung auch bei Bagatellverletzungen

Ein feuchtes Wundklima beschleunigt die Granulation und Reepithelisierung von Hautdefekten und fördert die Wundheilung. Deshalb gilt heute auch bei alltäglichen Riss-, Kratz- oder Schürfwunden die feuchte Wundbehandlung, die ein Austrocknen der Wunde sowie die Krustenbildung verhindert, als Standard.

Quelle: Pressegespräch: „Lunch & Discuss“ am 12. Mai 2016 in Bremen, Veranstalter Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Niederdorffelden Hydrogel mit antimikrobiellem Peptid Tyrothricin:*z. B. Tyrosur® Gel

Ungewisses Gefahrenpotenzial
Tattoos – Toxizität, die unter die Haut geht?

Über die letzten Jahrzehnte haben Tätowierungen als modisches Mittel die breite Masse erreicht. Im Fokus der Medizin stand bisher vor allem die Hygiene beim Tätowieren. Bedenklich sind aber auch die Inhaltsstoffe der eingesetzten Tinten, denn wie sich diese auf den Körper auswirken, ist weitgehend unbekannt.

Quelle: Laux P et al.: A medical-toxicological view of tattooing. Lancet 2016: 387: 395-402

Psoriasis-Arthritis
Je nach Medikation mehr Karzinome

Rheumatoide Arthritis und Psoriasis gehen bekanntermaßen mit einem erhöhten Risiko für Malignität einher. Wie hoch das Risiko bei Psoriasis-Arthritis ausfällt, hängt einer aktuellen Studie zufolge unter anderem von der Art der Therapie ab.

Quelle: Hagberg WK et al.: Rates of cancers and opportunistic infections in patients with psoriatic arthritis ... J Clin Rheumatol 2016; 22(5): 241-7

Kosmetik
Neu: Maske für die Füße

Die Fette Pharma AG hat ihr Fußpflegesortiment um eine Maske erweitert: DermaSel® Totes Meer Fußpflege Repair Maske. Die reichhaltige cremige Maske enthält u. a. Sheabutter, Jojobaöl und Panthenol, pflegt intensiv und fördert die Regeneration trockener, rissiger Fü...

UV-Schutz im Fokus
Sonne vernünftig genießen

UV-Strahlung regt die Vitamin-D-Produktion im Körper an und hat viele weitere positive Effekte. Die Kehrseite der Medaille sind eine vorzeitige Alterung der Haut und ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. Mit dem richtigen Sonnenschutz und der Einhaltung einiger Spielregeln lässt sich die Sonne jedoch unbeschwert genießen.

Der Weg zur erfolgreichen Therapie

Neues Webangebot informiert Betroffene kompakt und verständlich über das lästige Leiden – und unterstützt so die Beratung in der Apotheke

Kosmetik
Pflege für sensible Haut

Die Entwicklung der Linie Tolérance Extrême beruht auf der Erkenntnis, dass wenige ausgewählte Wirkstoffe zu mehr Verträglichkeit führen. Deshalb beinhaltet Tolérance Extrême mit Avène Thermalwasser, Glycerin und rückfettenden Substanzen wie u. a....

Smoothies für den Teint
Gelb im Gesicht

Dass Karotinoid-Supplemente zu einer gelblichen Färbung der Haut führen können, ist bekannt. Laut einer aktuellen Studie gilt das aber auch für den direkten Konsum von Obst und Gemüse.

Quelle: Tan KW et al.: Daily consumption of a fruit and vegetable smoothie alters facial skin color. PLoS One 2016; 10(7): e0133445

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum