Bewegungsapparat

Muskelschmerzen durch Statine
Alles nur Einbildung?

In mehreren Beobachtungsstudien wurde gezeigt, dass bis zu 20% aller Statin-therapierten Patienten unter Nebenwirkungen, vornehmlich Muskelschmerzen und Erschöpfung, leiden. In randomisierten klinischen Studien konnte dies allerdings nicht bestätigt werden. Eine sinnvolle Erklärung liefert die Analyse einer Studie mit einer verblindeten und einer unverblindeten Phase.

Quelle: Gupta A et al.: Adverse events associated with unblinded, but not with blinded, statin therapy in the Anglo- Scandinavian Cardiac Outcomes Trial – Lipid Lowering Arm (ASCOT-LLA): a randomised double-blind placebo-controlled ... Lancet 2017; 389: 2473-81

Chronische Rückenschmerzen
Welche Trainingsform eignet sich am besten?

Patienten mit chronischen Rückenschmerzen bewegen sich aus Angst vor Schmerzen zu wenig. Die Folgen: Muskelatrophie. Krafttraining stärkt dagegen die Muskeln und lindert die Rückenschmerzen. Auch Gehen reduziert Rückenschmerzen. Doch welches Training ist besser: Krafttraining oder eine Kombination aus Kraft- und Gehtraining?

Quelle: Lee JS, Kang SJ.: The effects of strength exercise and walking ... J Exerc Rehab 2016; 12: 463-70

Beratung rund um Osteoporose
Bewegung und Ernährung im Vordergrund

Vor allem Frauen nach der Menopause, aber auch Männer ab 70 Jahren leiden unter Osteoporose. Meist entwickelt sich die Knochenerkrankung unbemerkt über viele Jahre hinweg und manifestiert sich dann plötzlich mit einem Knochenbruch.

Phytotherapie
Schmerzcreme mit ätherischen Ölen

Die neue Trommsdorff® Schmerzcreme mit Pfefferminz-, Eukalyptus- und Rosmarinöl eignen sich zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden und Muskelschmerzen wie z. B. Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen. Sie sollte drei- bis fünfmal täglich einmassiert werden...

Bromelain bei Sportverletzungen

Fußball, Handball, Skifahren und Tennis sind die Sportarten mit dem höchsten Verletzungsrisiko. Zur Begleitbehandlung bei akuten Schwellungen nach Stauchungen, Prellungen oder Zerrungen hat sich die Enzymtherapie als wirksam erwiesen. Ausreichend hoch dosiert besitzen Enzyme wie z. B. ...

Gicht-Therapie
Tipps zum Umgang mit Allopurinol

Gicht ist mehr als ein schmerzhaftes Großzehengrundgelenk. Gicht wird heutzutage mehr und mehr als systemische Erkrankung verstanden, bei der es auch zahlreiche Komorbiditäten zu beachten gilt. Eine Übersichtsarbeit aus Australien gibt aktuelle Tipps zur Therapie der Gicht mit Allopurinol, einem der am häufigsten verwendeten Gicht-Präparate.

Quelle: Robinson PC, Stamp LK: The management of gout: much has changed. Aust Fam Physician 2016; 45(5): 299-302

Roh, gebraten oder gekocht?
Fisch bei Gicht richtig zubereiten

Fisch gilt als gesund, wenn es um Risiken am Herz-Kreislauf-System geht. Aber Fisch enthält auch Purin, welches zu erhöhten Harnsäurespiegeln (Hyperurikämie) und Gicht führen kann. Man kann Fisch aber so zubereiten, dass die „Purin-Last“ möglichst niedrig ausfällt.

Quelle: Ren Z et al.: The consumption of fish cooked by different methods was related to the risk of hyperuricemia in Japanese adults: A 3-year follow-up study. Nutr Metab Cardiovasc Dis 2016; Epub May 28; doi: 10.1016/j.numecd.2016.05.009

„Der Körper ist wie ein Computer"
Wie man Patienten Fibromyalgie erklärt

Ein neues Erklärungsmodell könnte Patienten die komplexe Erkrankung besser vermitteln und Therapiebarrieren abbauen.

Quelle: Hyland ME et al.: Explaining unexplained pain to fibromyalgia patients ... Br J Pain 2016; Epub Apr 11; doi: 10.1177/2049463716642601

Postmenopausale Frakturen
Welche Prophylaxe bringt am meisten?

Zur Vorbeugung von Frakturen bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose stehen verschiedene Pharmaka zur Verfügung. Es mangelt allerdings an Head-to-head-Vergleichen zwischen diesen Optionen.

Quelle: Zhang L et al.: Indirect comparison of teriparatide, denosumab, and oral bisphosphonates for the prevention ... Menopause 2015; 22: 1021-25

Osteoporose-Management
Hohe Über- und Untertherapie durch uneinheitliche Leitlinien?

In einer kürzlich durchgeführten Untersuchung in 15 entwickelten Ländern stellte sich heraus, dass Spanien das Land mit dem höchsten Verbrauch an antiosteoporotischen Arzneimitteln ist. Die Autoren gingen daher der Frage der Über- oder Untertherapie nach.

Quelle: Sanfelix-Gimeno G et al.: Overuse and Underuse of Antiosteoporotic Treatments According to Highly Influential Osteoporosis Guidelines: A Population- Based Cross-Sectional Study in Spain. PLoS ONE 2016; 10 (8): e0135475

Krustentiere, Innereien und Hülsenfrüchte
Bei Gicht auf purinreiche Lebensmittel verzichten

Üppiges, fettes Essen mit reichlich Alkohol sind häufig Auslöser für einen akuten Gichtanfall. Die eigentliche Ursache für Gicht ist jedoch meist eine genetische Veranlagung, die zu einem erhöhten Harnsäurespiegel führt.

Kristallines Glucosaminhemisulfat
Effektive Therapie bei früher Gonarthrose

Insbesondere Patienten mit einer noch gut erhaltenen Gelenkstruktur können von einer frühzeitigen und langfristigen Therapie mit kristallinem Glucosaminhemisulfat mit einer reduzierten Rate an Total-Endoprothesen profitieren.

Quelle: Pressekonferenz: „Gonarthrose-Management zwischen evidenzbasierter Leitlinie und Versorgungsrealität“, 17.2.2016, Hamburg, Veranstalter: Meda Pharma Patentiertes kristallines Glucosaminhemisulfat: *z.B. dona® (apothekenpflichtig)

Der Schmerz fällt nicht weit vom Stamm
Rückenweh ist erblich

Chronische Nacken- und Rückenschmerzen stellen eine globale Krankheitslast dar. Man fragte sich schon länger, wie viel erbliche Komponente in derartigen Problemen steckt.

Quelle: Lier R et al.: Neck/upper back and low back pain in parents ... Eur J Pain 2015; 19: 762-71

Rückenschmerzen und Mortalität
Hohes Alter, hohes Risiko

Das regionale Auftreten von Schmerzen ist mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko verbunden. Besonders deutlich zeigt sich der Zusammenhang im hohen Alter. Es ist aber nicht jeder gleich betroffen.

Quelle: Docking RE et al.: The relationship between back pain and mortality in older adults varies with disability and gender: ... Eur J Pain 2015; 19(4): 466-72

Sportler in der Apotheke
PECH bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen

Regelmäßig mehrmals in der Woche körperlich aktiv zu sein, tut der Psyche gut und beugt einer Reihe von Erkrankungen vor. Dies haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Und doch ist Sport nicht nur gesund. Nicht selten kommt es zu Verletzungen. Glücklicherweise sind diese meist leichter Natur und für die Selbstmedikation geeignet.

Schlechter als gedacht
Milch ist gesund? Alles Käse!

Drei bis vier Gläser Milch am Tag sollen helfen, Osteoporose und Frakturen vorzubeugen. Neue Daten zeigen das Gegenteil.

Quelle: Michaëlsson K et al.: Milk intake and risk of mortality and fractures in women and men: cohort studies. BMJ 2014; 349: g60153

Infantile Zerebralparese
Viele mögliche Ursachen, viele Formen

Die infantile Zerebralparese stellt ein Syndrom dar, das ein breites Spektrum von Bewegungs- und Haltungsanomalien in der Kindheit umfasst. Der Ausgangspunkt liegt in einer Fehlentwicklung des fetalen oder frühkindlichen Gehirns. Der Kampf gegen die Folgen der Schädigung ist mühsam und aufwändig. Prophylaxe ist eine vordringliche Forderung.

Quelle: Colver A et al.: cerebral palsy. Lancet 2014; 383: 1240-9

Sportverletzungen in der Selbstmedikation

Stumpfe Traumen wie Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen, kommen beim Sport häufig vor – entsprechend häufig fragen Kunden in der Apotheke um Rat.

Osteoporose – Drei-Säulen-Prinzip

Osteoporose zählt zu den zehn häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Prävention und Therapie der Osteoporose stehen auf drei Säulen: Bewegung, Ernährung und Medikamente.

Reduzierte Glukosetoleranz
Kardiovaskuläre Prophylaxe mit den Füßen

Wenn der orale Glukosetoleranztest pathologisch ausfällt, kann man mit Modifikationen des Lebensstils die Entwicklung zum manifesten Diabetes aufhalten. Gilt das auch für die kardiovaskulären Diabetes-Spätfolgen?

Quelle: Yates T et al.: Association between change in daily ambulatory activity and cardiovascular events in people with impaired glucose tolerance NAVIGATOR trial: a cohort analysis. Lancet 383 (2014) 1059-1066

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