CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

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Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

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Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Ernährung

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Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

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Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

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Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Hormonersatztherapie
Mehr Brustkrebs, aber weniger Todesfälle

Zahlreiche Studien belegen, dass eine kombinierte Hormonersatztherapie das Mammakarzinomrisiko erhöht, eine Östrogen-Monotherapie dagegen nicht. Unklar war bisher, wie sich das auf das Sterberisiko auswirkt.

Quelle: Mikkola TS et al.: Reduced risk of breast cancer mortality in women using postmenopausal hormone therapy: a Finnish nationwide comparative study. Menopause 2016; 23: 1199-1203

Chronischer Husten
Umwelt- oder berufsbedingt?

Schadstoffe aus der Umwelt und am Arbeitsplatz können entweder direkt oder indirekt, etwa über allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen verursachen. Die Diagnostik des chronischen Hustens erfordert manchmal geradezu kriminalistischen Spürsinn.

Quelle: Tarlo SM et al. Occupational and environmental contributions to chronic cough in adults: chest expert panel report. Chest 2016; 150: 894-907

Hitze schmerzt nicht überall gleich
Hand und Rücken besonders empfindlich

Wie stark ein Schmerzreiz empfunden wird, variiert von Mensch zu Mensch, je nach Alter und je nach Geschlecht. Darüber hinaus hängt die Schmerzempfindung von der betroffenen Körperregion ab.

Quelle: Tracy LM et al.: Location, location, location: variation in sensitivity to pain across the body. Eur J Pain 2016; 20: 1721-9

Original Pressemitteilung:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Frankfurt, 24. Juli 2017. „Das ist ja mal etwas ganz Anderes“, war nur eine der Reaktionen der Besucher von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ im Franken-Center in Nürnberg. Damit waren sie nicht ...

Original Pressemitteilung:
Rezidivrisiko und Hospitalisierungsrate verringert

Die meisten an einer Schizophrenie erkrankten Patienten benötigen eine dauerhafte antipsychotische Therapie. Mangelhafte Adhärenz führt jedoch häufig zu Rückfällen. Mit dem einmal monatlich i.m. zu injizierenden ...

Leichte kognitive Beeinträchtigung
Abnehmen schafft Abhilfe

Übergewicht in den mittleren Lebensjahren erhöht das Risiko, später an Demenz zu erkranken. Ob man dies verhindern kann, wenn man frühzeitig sein Gewicht reduziert, war bisher jedoch unklar. Einer aktuellen Studie zufolge hat das Abspecken durch Kalorienreduktion tatsächlich einen neuroprotektiven Effekt.

Quelle: Horie NC et al.: Cognitive effects of intentional weight loss in elderly obese individuals with mild cognitive impairment. J Clin Endocrinol Metab 2016; 101: 1104-12

HIV-Infektion und Kaposisarkom
Langzeit-Suppression der Virus-Replikation ist essenziell

Das Kaposisarkom (KS) ist bei HIV-positiven Patienten häufig, auch bei jenen, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie (cART) erhalten. Eine frühere Analyse einer großen US-Kohorte ergab eine sehr hohe Inzidenz von KS in den ersten sechs Monaten nach Beginn der cART, die dann aber in den Folgejahren deutlich abnahm.

Quelle: Bohlius J. on behalf of the Cancer Project Working Group: Changing incidence and risk factors for Kaposi Sarkoma by time since starting ... Clinical Infectious Diseases 2016; 63 (10): 1373-9

HIV-Infektionen Erwachsener
Ein Update zu Therapie und Prophylaxe

Die antiretrovirale Therapie (ART) hat in den letzten Jahrzehnten viele Wandlungen erfahren, getrieben v. a. von der Neigung des HI-Virus zur Resistenzentwicklung. Die International Antiviral Society (IAS-USA) hat ihre Empfehlungen kürzlich aktualisiert.

Quelle: Günthard HF et al.: Antiretroviral drugs for treatment and patients of HIV infection in adults. 2016 recommendations of the International Antiviral Society-USA Panel. JAMA 2016; 316: 191-210

Mortalitäts-Modellrechnung
Höherer Mindestlohn – weniger Tote?

Seit dem 1.1.2017 gilt in Deutschland ein höherer Mindestlohn. Arbeitnehmer in New York (N.Y.C.) hingegen warten noch auf eine Erhöhung auf geplante $ 15,00. Vielleicht auch um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, berechneten Forscher nun, wie viele vorzeitige gesundheitsbedingte Todesfälle verhindert worden wären, wenn man den Mindestlohn bereits 2008 erhöht hätte.

Quelle: Tsao TY et al.: Estimating potential reductions in premature ... Am J Public Health 2016; 1056: 1036-41

Evidenzbasiertes Stufenschema
Schweres Schwangerschaftserbrechen

Übelkeit und Erbrechen während einer Schwangerschaft betreffen bis zu 85% aller Schwangeren. Bis zu 3% leiden unter der schwersten Form, der Hyperemesis gravidarum. In einer umfangreichen Metaanalyse wurden nun die aktuellen Therapieoptionen – medikamentöse und nicht medikamentöse – zusammengetragen.

Quelle: McParlin C et al.: Treatments for hyperemesis gravidarum and nausea and vomiting in pregnancy. JAMA 2016; 316: 1392-1401

Überaktive Blase
Es müssen nicht immer Antimuskarinika sein

Die häufigste Therapieoption bei der Reizblase sind Muskarinrezeptor-Antagonisten – trotz oftmals schlechter Akzeptanz und hoher Nebenwirkungsrate. Ein US-amerikanisches Expertenteam fasste jetzt die Behandlungsalternativen und die Evidenz für die Wirksamkeit von nicht-antimuskarinergen Therapieoptionen zusammen.

Quelle: Olivera CK et al.: Nonantimuscarinic treatment for overactive bladder: a systematic review. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 34-57

Typ-2-Diabetes bei älteren Patienten
Was gegen eine intensivierte Therapie spricht

In den großen randomisierten Studien zur medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes wurden Patienten, die älter als 80 Jahre waren, meist ausgeschlossen. Deshalb ist die Datenlage für diese Patientengruppe ziemlich schwach. Eine aktuelle Übersichtsarbeit stellte nun Empfehlungen nach bestmöglicher Evidenz zur medikamentösen Therapie von älteren Typ-2-Diabetikern zusammen: Häufig ist eine intensivierte Blutglukose-Kontrolle mit niedrigen HbA1c-Zielwerten (< 7,0%) gar nicht die beste Option – z. B. bei Nebenwirkungen oder einer geringen Lebenserwartung der Patienten, die einen möglichen vaskulären Nutzen des niedrigen HbA1c gar nicht mehr erleben.

Quelle: Lipska K et al.: Polypharmacy in the aging patient: A review of glycemic control in older adults with type 2 diabetes. JAMA 2016; 315: 1034-45

Neu
Easyhaler® mit Budesonid/ Formoterol-Kombination

Orion Pharma hat die Zulassung für eine Budesonid/Formoterol- Fixkombination in dem patentierten, einfach anzuwendenden Pulverinhalator Easyhaler® erhalten. Der Neuzugang trägt den Namen Bufori Easyhaler® und kann gemäß Zulassung zur regelmäßigen Behandlung ...

Typ-1-Diabetes und Epilepsie
Nicht nur Hypoglykämie-bedingte Anfälle!

Hypoglykämien können einen epileptischen Anfall auslösen. Möglicherweise haben Typ-1-Diabetiker zudem ein erhöhtes Risiko für genuine Epilepsien. Das vorläufige Ergebnis aus Kohortenstudien zeigte nun ein um das Dreifache erhöhtes Risiko.

Quelle: Dafoulas GE et al.: Type 1 diabetes mellitus and risk of incident epilepsy: a population-based, open-cohort study. Diabetologia 2017; 60: 258-61

Neue Therapieoption beim Multiplen Myelom
Ixazomib: Erster oraler Proteasom-Inhibitor

Mit Ixazomib ist in Europa erstmals ein Proteasom-Inhibitor für die Behandlung des Multiplen Myeloms auf dem Markt, der oral eingenommen wird.

Quelle: Pressekonferenz:„Einfach wirksam. Ninlaro® (Ixazomib). Neue orale Therapieoption zur Behandlung des Multiplen Myeloms“, 15.12.2016, Berlin; Veranstalter Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG Ixazomib: Ninlaro®

Mehr als faule Ausreden
Keine Zeit und kein Geld für Gesundheit

Regelmäßige Bewegung und das Zubereiten von gesundem Essen kosten Zeit und Geld. Bei diesen Aussagen handelt es sich jedoch nicht immer nur um bequeme Ausreden, sondern oft um ein reales und durchaus relevantes Problem.

Quelle: Venn D, Strazdins L: Your money or your time? How both types of scarcity matter to physical activity and healthy eating. Soc Sci Med 2016; Epub Nov 2; doi: 10.1016/j.socscimed.2016.10.023

Kinder mit Typ-1-Diabetes
Hörprobleme sind häufig

Die periphere Neuropathie zählt zu den häufigsten diabetischen Komplikationen und kann auch das Gehör betreffen. Zwar zeigen Kinder mit Typ-1-Diabetes nicht unbedingt erhöhte Hörschwellen, oft aber Defizite in der Sprachwahrnehmung.

Quelle: Rance G et al.: Functional hearing deficits in children with type 1 diabetes. Diabet Med 2016; 33: 1268-74

Eisenmangelanämie
Fast jeder achte Deutsche betroffen

Wie häufig eine Eisenmangelanämie in der allgemeinen Bevölkerung in Westeuropa vorkommt, ist bisher nur wenig untersucht. Aktuellen Daten zufolge ist die Inzidenz in Deutschland aber höher als bisher vermutet.

Quelle: Levi M et al.: Epidemiology of iron deficiency anaemia in four european countries: a population-based study in primary care. Eur J Haematol 2016; 97(6): 583-93

Ketogene Diät bei Kindern
Weniger Notaufnahmen und weniger Klinikaufenthalte

Etwa ein Drittel aller Epilepsie-Patienten erweist sich gegenüber der Antiepileptika-Behandlung als refraktär. Besonders für die Kinder unter ihnen kommt die ketogene Diät in Frage. In den USA wurde nun anhand retrospektiver Daten geprüft, ob und inwieweit diese Therapie die Notaufnahmen und die stationären Klinikaufenthalte sowie die entsprechenden Kosten reduzieren kann.

Quelle: Kayyali HR et al.: Ketogenic diet decreases emergency room visits and hospitalizations related to epilepsy. Epilepsy Res Treat 2016: 5873208 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1155/2016/5873208]

Deutsche Kohortenstudie
Starker Vitamin-D-Mangel auch bei Schizophrenie und Autismus?

Verschiedene Studien haben Zusammenhänge zwischen einem Vitamin-D-Mangel und (neuro)psychiatrischen Erkrankungen gezeigt. Nun wurden in Freiburg die Serumkonzentrationen des Vitamins bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophreniformen und autistischen Formenkreis untersucht.

Quelle: Endres D etal.: Vitamin D deficiency in adult patients with schizophreniform and autism ... Front Psychiatry 2016; 7: 168. [Epub 6. Okt.; doi: 10.3389/ fpsyt.2016.00168]

CAVE
Benzodiazepine erhöhen Demenzrisiko

Auf der Suche nach modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz stehen neben komorbiden Krankheiten auch verschiedene Medikamente auf der „Fahndungsliste“. Anhand zweier großer Register wurde untersucht, ob die Einnahme von Benzodiazepinen (BZD) das spätere Demenzrisiko maßgeblich beeinflusst.

Quelle: Takada M et al.: Association between benzodiazepine use and dementia: data mining of different medical databases. Int J Med Sci 2016; 13(11): 825-34

Original Pressemitteilung
Neues Antiepileptikum Brivaracetam (Briviact®)
Brivaracetam: UCB geht zuversichtlich in Preisverhandlungen

Monheim, 01.11.2016. Brivaracetam hat im Januar 2016 die Marktzulassung für die Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren mit Epilepsie durch die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) erhalten. Im August 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Brivaracetam „keinen Zusatznutzen“ gegenüber der Vergleichstherapie erteilt. UCB führt nun die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV).

Quelle: [1] Gillard M et al. Eur J Pharmacol 2011;664:36-44
[2] Fachinformation Briviact®, Stand Januar 2016

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