CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

Therapieoptionen

Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus

Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Ernährung

Ernährung

Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

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Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Kombinationspräparate bei Erkältung?
Auf die Symptome kommt es an!

Zur Behandlung von Schnupfen, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen sowie Fieber sind Kombinationspräparate besonders beliebt. Experten diskutierten deren Vor- und Nachteile. Tenor: Für eine zielgerichtete Medikamentenempfehlung ist die qualifizierte Beratung in der Apotheke unerlässlich.

Quelle: Expertendiskussion: „Kombinationspräparate bei Erkältung – Fluch oder Segen?“, Köln, 23. November 2016; Veranstalter Bayer Vital Kombinationspräparat mit Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin: z. B. Aspirin® Complex

Nasenspray jetzt in der Selbstmedikation
Mometason bei Heuschnupfen

Im September 2016 hat der Bundesrat die Entlassung von Mometason zur intranasalen Anwendung in einer Tagesdosis von bis zu 200 μg aus der Verschreibungspflicht beschlossen. Die Entscheidung basiert auf dem günstigen Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil von intranasalem Mometason.

Quelle: Presseveranstaltung: „Jetzt auch OTC: Mometason erstmals rezeptfrei in der Apotheke“, München, 7. November 2016; Veranstalter Hexal, Holzkirchen Mometason: *z. B.: Mometa HEXAL® Heuschnupfenspray

Prävention atopischer Dermatitis
Einen Joghurt täglich?

Über die positiven Effekte von regelmäßigem Joghurt-Verzehr haben sich schon zahlreiche Studien ausgelassen. Nun fanden japanische Autoren heraus, dass tägliches Verspeisen von Joghurt in frühen Kindertagen das Risiko einer späteren atopischen Dermatitis senken kann. Obwohl die Studie prospektiv angelegt war, bleiben Fragen offen.

Quelle: Shoda T et al.: Yogurt consumption in ... J Dermatol 2017; Epub Jan 6: pii: S0923-1811(16)30802-7

Original Pressemitteilung:
Deutliche Schmerzlinderung mit Palexia® retard bei Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen

Hamburg, 23.10.2014. Daten einer prospektiven, offenen, randomisierten, kontrollierten IIIb/IV-Studie zum direkten Vergleich von Palexia® retard (Tapentadol retard) mit retardiertem Oxycodon/Naloxon zeigten eine stärkere Wirksamkeit und gute...

Original Pressemitteilung:
Moderne Technik erleichtert den Alltag

Ob bei Kindern oder Erwachsenen – wichtig für eine erfolgreiche Diabetestherapie im Alltag ist ein angepasstes Diabetesmanagement. Ein strukturierter und transparenter Umgang mit allen Daten kann alle Beteiligten im Umgang mit der Erkrankung ...

Hitze schmerzt nicht überall gleich
Hand und Rücken besonders empfindlich

Wie stark ein Schmerzreiz empfunden wird, variiert von Mensch zu Mensch, je nach Alter und je nach Geschlecht. Darüber hinaus hängt die Schmerzempfindung von der betroffenen Körperregion ab.

Quelle: Tracy LM et al.: Location, location, location: variation in sensitivity to pain across the body. Eur J Pain 2016; 20: 1721-9

Leichte kognitive Beeinträchtigung
Abnehmen schafft Abhilfe

Übergewicht in den mittleren Lebensjahren erhöht das Risiko, später an Demenz zu erkranken. Ob man dies verhindern kann, wenn man frühzeitig sein Gewicht reduziert, war bisher jedoch unklar. Einer aktuellen Studie zufolge hat das Abspecken durch Kalorienreduktion tatsächlich einen neuroprotektiven Effekt.

Quelle: Horie NC et al.: Cognitive effects of intentional weight loss in elderly obese individuals with mild cognitive impairment. J Clin Endocrinol Metab 2016; 101: 1104-12

HIV-Infektion und Kaposisarkom
Langzeit-Suppression der Virus-Replikation ist essenziell

Das Kaposisarkom (KS) ist bei HIV-positiven Patienten häufig, auch bei jenen, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie (cART) erhalten. Eine frühere Analyse einer großen US-Kohorte ergab eine sehr hohe Inzidenz von KS in den ersten sechs Monaten nach Beginn der cART, die dann aber in den Folgejahren deutlich abnahm.

Quelle: Bohlius J. on behalf of the Cancer Project Working Group: Changing incidence and risk factors for Kaposi Sarkoma by time since starting ... Clinical Infectious Diseases 2016; 63 (10): 1373-9

HIV-Infektionen Erwachsener
Ein Update zu Therapie und Prophylaxe

Die antiretrovirale Therapie (ART) hat in den letzten Jahrzehnten viele Wandlungen erfahren, getrieben v. a. von der Neigung des HI-Virus zur Resistenzentwicklung. Die International Antiviral Society (IAS-USA) hat ihre Empfehlungen kürzlich aktualisiert.

Quelle: Günthard HF et al.: Antiretroviral drugs for treatment and patients of HIV infection in adults. 2016 recommendations of the International Antiviral Society-USA Panel. JAMA 2016; 316: 191-210

Mortalitäts-Modellrechnung
Höherer Mindestlohn – weniger Tote?

Seit dem 1.1.2017 gilt in Deutschland ein höherer Mindestlohn. Arbeitnehmer in New York (N.Y.C.) hingegen warten noch auf eine Erhöhung auf geplante $ 15,00. Vielleicht auch um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, berechneten Forscher nun, wie viele vorzeitige gesundheitsbedingte Todesfälle verhindert worden wären, wenn man den Mindestlohn bereits 2008 erhöht hätte.

Quelle: Tsao TY et al.: Estimating potential reductions in premature ... Am J Public Health 2016; 1056: 1036-41

Evidenzbasiertes Stufenschema
Schweres Schwangerschaftserbrechen

Übelkeit und Erbrechen während einer Schwangerschaft betreffen bis zu 85% aller Schwangeren. Bis zu 3% leiden unter der schwersten Form, der Hyperemesis gravidarum. In einer umfangreichen Metaanalyse wurden nun die aktuellen Therapieoptionen – medikamentöse und nicht medikamentöse – zusammengetragen.

Quelle: McParlin C et al.: Treatments for hyperemesis gravidarum and nausea and vomiting in pregnancy. JAMA 2016; 316: 1392-1401

Überaktive Blase
Es müssen nicht immer Antimuskarinika sein

Die häufigste Therapieoption bei der Reizblase sind Muskarinrezeptor-Antagonisten – trotz oftmals schlechter Akzeptanz und hoher Nebenwirkungsrate. Ein US-amerikanisches Expertenteam fasste jetzt die Behandlungsalternativen und die Evidenz für die Wirksamkeit von nicht-antimuskarinergen Therapieoptionen zusammen.

Quelle: Olivera CK et al.: Nonantimuscarinic treatment for overactive bladder: a systematic review. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 34-57

Typ-2-Diabetes bei älteren Patienten
Was gegen eine intensivierte Therapie spricht

In den großen randomisierten Studien zur medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes wurden Patienten, die älter als 80 Jahre waren, meist ausgeschlossen. Deshalb ist die Datenlage für diese Patientengruppe ziemlich schwach. Eine aktuelle Übersichtsarbeit stellte nun Empfehlungen nach bestmöglicher Evidenz zur medikamentösen Therapie von älteren Typ-2-Diabetikern zusammen: Häufig ist eine intensivierte Blutglukose-Kontrolle mit niedrigen HbA1c-Zielwerten (< 7,0%) gar nicht die beste Option – z. B. bei Nebenwirkungen oder einer geringen Lebenserwartung der Patienten, die einen möglichen vaskulären Nutzen des niedrigen HbA1c gar nicht mehr erleben.

Quelle: Lipska K et al.: Polypharmacy in the aging patient: A review of glycemic control in older adults with type 2 diabetes. JAMA 2016; 315: 1034-45

Neu
Easyhaler® mit Budesonid/ Formoterol-Kombination

Orion Pharma hat die Zulassung für eine Budesonid/Formoterol- Fixkombination in dem patentierten, einfach anzuwendenden Pulverinhalator Easyhaler® erhalten. Der Neuzugang trägt den Namen Bufori Easyhaler® und kann gemäß Zulassung zur regelmäßigen Behandlung ...

Typ-1-Diabetes und Epilepsie
Nicht nur Hypoglykämie-bedingte Anfälle!

Hypoglykämien können einen epileptischen Anfall auslösen. Möglicherweise haben Typ-1-Diabetiker zudem ein erhöhtes Risiko für genuine Epilepsien. Das vorläufige Ergebnis aus Kohortenstudien zeigte nun ein um das Dreifache erhöhtes Risiko.

Quelle: Dafoulas GE et al.: Type 1 diabetes mellitus and risk of incident epilepsy: a population-based, open-cohort study. Diabetologia 2017; 60: 258-61

Neue Therapieoption beim Multiplen Myelom
Ixazomib: Erster oraler Proteasom-Inhibitor

Mit Ixazomib ist in Europa erstmals ein Proteasom-Inhibitor für die Behandlung des Multiplen Myeloms auf dem Markt, der oral eingenommen wird.

Quelle: Pressekonferenz:„Einfach wirksam. Ninlaro® (Ixazomib). Neue orale Therapieoption zur Behandlung des Multiplen Myeloms“, 15.12.2016, Berlin; Veranstalter Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG Ixazomib: Ninlaro®

Mehr als faule Ausreden
Keine Zeit und kein Geld für Gesundheit

Regelmäßige Bewegung und das Zubereiten von gesundem Essen kosten Zeit und Geld. Bei diesen Aussagen handelt es sich jedoch nicht immer nur um bequeme Ausreden, sondern oft um ein reales und durchaus relevantes Problem.

Quelle: Venn D, Strazdins L: Your money or your time? How both types of scarcity matter to physical activity and healthy eating. Soc Sci Med 2016; Epub Nov 2; doi: 10.1016/j.socscimed.2016.10.023

Kinder mit Typ-1-Diabetes
Hörprobleme sind häufig

Die periphere Neuropathie zählt zu den häufigsten diabetischen Komplikationen und kann auch das Gehör betreffen. Zwar zeigen Kinder mit Typ-1-Diabetes nicht unbedingt erhöhte Hörschwellen, oft aber Defizite in der Sprachwahrnehmung.

Quelle: Rance G et al.: Functional hearing deficits in children with type 1 diabetes. Diabet Med 2016; 33: 1268-74

Eisenmangelanämie
Fast jeder achte Deutsche betroffen

Wie häufig eine Eisenmangelanämie in der allgemeinen Bevölkerung in Westeuropa vorkommt, ist bisher nur wenig untersucht. Aktuellen Daten zufolge ist die Inzidenz in Deutschland aber höher als bisher vermutet.

Quelle: Levi M et al.: Epidemiology of iron deficiency anaemia in four european countries: a population-based study in primary care. Eur J Haematol 2016; 97(6): 583-93

Ketogene Diät bei Kindern
Weniger Notaufnahmen und weniger Klinikaufenthalte

Etwa ein Drittel aller Epilepsie-Patienten erweist sich gegenüber der Antiepileptika-Behandlung als refraktär. Besonders für die Kinder unter ihnen kommt die ketogene Diät in Frage. In den USA wurde nun anhand retrospektiver Daten geprüft, ob und inwieweit diese Therapie die Notaufnahmen und die stationären Klinikaufenthalte sowie die entsprechenden Kosten reduzieren kann.

Quelle: Kayyali HR et al.: Ketogenic diet decreases emergency room visits and hospitalizations related to epilepsy. Epilepsy Res Treat 2016: 5873208 [Epub 26. Sept.; doi: 10.1155/2016/5873208]

Deutsche Kohortenstudie
Starker Vitamin-D-Mangel auch bei Schizophrenie und Autismus?

Verschiedene Studien haben Zusammenhänge zwischen einem Vitamin-D-Mangel und (neuro)psychiatrischen Erkrankungen gezeigt. Nun wurden in Freiburg die Serumkonzentrationen des Vitamins bei Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophreniformen und autistischen Formenkreis untersucht.

Quelle: Endres D etal.: Vitamin D deficiency in adult patients with schizophreniform and autism ... Front Psychiatry 2016; 7: 168. [Epub 6. Okt.; doi: 10.3389/ fpsyt.2016.00168]

CAVE
Benzodiazepine erhöhen Demenzrisiko

Auf der Suche nach modifizierbaren Risikofaktoren für eine Demenz stehen neben komorbiden Krankheiten auch verschiedene Medikamente auf der „Fahndungsliste“. Anhand zweier großer Register wurde untersucht, ob die Einnahme von Benzodiazepinen (BZD) das spätere Demenzrisiko maßgeblich beeinflusst.

Quelle: Takada M et al.: Association between benzodiazepine use and dementia: data mining of different medical databases. Int J Med Sci 2016; 13(11): 825-34

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