CME-Fortbildung

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Wissenschaftliche Fortbildung bildet die Basis fundierter Beratung in der Apotheke.

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Therapieoptionen

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Die pharmazeutische Forschung macht imme neue Wirkprinzipen für Patienten zugänglich.

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Diabetes mellitus

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Menschen mit Diabetes brauchen eine kompetente und intensive Beratung.

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Bei vielen Erkrankungen ist eine Umstellung der Ernährung nötig.

Gute Beratung machte es dem Patienten leichter.

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Ältere Menschen in der Apotheke Menopause

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Die Bedürfnisse älterer Menschen können sich grundlegend von denen jüngerer unterscheiden.

Frauen den Wechseljahren benötigen eine besonders einfühlsame Beratung.

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Dermatologie

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Fußpilz, trockene Haut, Ekzeme, allergische Reaktionen.

Die Liste der möglichen dermatologischen Themen in der Apotheke ist lang.

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Parasitenlast bei Reizdarmsyndrom
Nicht mehr, sondern weniger

Einige Studien sprechen für einen Zusammenhang zwischen gastrointestinalen Erkrankungen und einer erhöhten Prävalenz bestimmter intestinaler Parasiten. Dänische Forscher prüften dies nun für das Reizdarmsyndrom (IBS) – und fanden genau das Gegenteil.

Quelle: Krogsgaard LR et al.: The prevalence of intestinal parasites is not greater among individuals with irritabel bowel syndrome: a population-based casecontrol study. Clin Gastroenterol Hepatol 2015; 13: 507-13

Toxischer Hämorrhoiden-Tee
Lebervergiftung durch Scharbockskraut

Das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) ist ein Gewächs, das intern oder extern gegen Hämorrhoiden eingesetzt werden kann. Nun wurde erstmals von einem Fall berichtet, bei dem die Kräutermedizin zu einer toxischen Hepatitis führte.

Quelle: Yilmaz B at al.: Lesser celandine (pilewort) induced acute toxic liver injury: the first case report worldwide. World J Hepatol 2015; 7(2): 285-8

Herzinsuffizienz
Zu alt für einen ICD?

ICD (implantierbarer Kardioverter-Defibrillator) wurden in Studien überwiegend an Patienten um die 60 Jahre getestet. In der tatsächlichen Versorgung sind Patienten aber oft älter und multimorbider. Haben ICD dann überhaupt noch einen positiven Effekt?

Quelle: Chen CY et al.: Real world effectiveness ... BMJ 2015; 351: h3529

Original Pressemitteilung:
Deutliche Schmerzlinderung mit Palexia® retard bei Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen

Hamburg, 23.10.2014. Daten einer prospektiven, offenen, randomisierten, kontrollierten IIIb/IV-Studie zum direkten Vergleich von Palexia® retard (Tapentadol retard) mit retardiertem Oxycodon/Naloxon zeigten eine stärkere Wirksamkeit und gute...

Original Pressemitteilung:
Moderne Technik erleichtert den Alltag

Ob bei Kindern oder Erwachsenen – wichtig für eine erfolgreiche Diabetestherapie im Alltag ist ein angepasstes Diabetesmanagement. Ein strukturierter und transparenter Umgang mit allen Daten kann alle Beteiligten im Umgang mit der Erkrankung ...

Versorgung im Pflegeheim
Hypoglykämien durch zu niedrigen HbA1c

Für alte, multimorbide Diabetiker können Hypoglykämien besonders gefährlich werden. In diesen Fällen wird daher häufig ein HbA1c zwischen 8 und 9% angestrebt. Aber wird das in Pflegeheimen auch erreicht?

Quelle: Bo M et al.: Prevalence, clinical correlates ... J Diabetes Res 2015: 174316

Kinder mit funktionellen Bauchschmerzen
Was spricht für chronische Beschwerden?

Kinder leiden häufig unter funktionellen Bauchschmerzen. Bei manchen persistieren sie über mehrere Jahre und sind so stark, dass sie Schulalltag und Freizeitaktivität stören.

Quelle: Spee LAA et al.: Predictors of chronic abdominal pain ... Ann Fam Med 2015; 13(2): 158-63

Registerdaten Diabetes Typ 2
Sterberisiko erhöht

Eine schwedische Studie untersuchte das Mortalitätsrisiko von Typ-2-Diabetiker im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.

Quelle: Tancredi M et al.: Excess mortality ... N Engl J Med 2015; 373(18): 1720-32

Horrorfilm und Hämostaseologie
Wenn „das Blut in den Adern gefriert"

Beim Sehen besonders spannender Filme kann einem „der Atem stocken“, „das Herz in die Hose rutschen“ oder auch „das Blut in den Adern gefrieren“. Ob Horrorfilme wirklich Auswirkungen auf die Blutgerinnung haben?

Quelle: Nemeth B et al.: Bloodcurdling movies and measures of coagulation: fear factor crossover trial. BMJ 2015; 351: h6367

Gestationsdiabetes
Schwangere sollten schlank bleiben

Dass Frauen in der Schwangerschaft an Gewicht zulegen, ist normal. Vorsicht ist allerdings bei sehr starker Gewichtszunahme geboten – egal, ob die Frau vorher dick oder dünn war.

Quelle: Brunner S et al.: Excessive gestational weight gain prior to glucose screening and the risk of gestational diabetes: a meta-analysis. Diabetologia 2015; 58(10): 2229-37

Besseres Screening
FINDRISK-Score um HbA1c ergänzen

Zur Bestimmung des Risikos, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln, gibt es zahlreiche Scores. Nun wurde ein bereits etablierter weiter verbessert ... mit nur einem zusätzlichen Parameter.

Quelle: Zhang Y et al.: A novel testing model for opportunistic screening ... PLoS One 2015; 10(3): e0120382

Diabetes und Depression
Schlechte Stimmung unter oraler Therapie

Menschen mit Diabetes leiden etwa doppelt so häufig an Depressionen als Stoffwechselgesunde. Wie hoch das Risiko für den einzelnen Patienten ausfällt, hängt von dessen Alter ab und von der Art der Medikation. Insulin scheint in dieser Hinsicht exkulpiert zu sein.

Quelle: Berge LI et al.: Depression in persons with diabetes by age and antidiabetic treatment: a cross-sectional analysis with data from the Hordaland Health Study. PLoS One 2015; 10(5): e0127161

Immunsuppression und Melanome
Mehr Naevi, aber nicht mehr Melanome

Nach Beginn einer immunsuppressiven Therapie wird häufig eine Zunahme von Naevi in kurzer Zeit beobachtet. Bedeutet das auch ein erhöhtes Melanom-Risiko?

Quelle: Koseoglu G et al.: Dermoscopic changes ... J Am Acad Dermatol 2015; 73(4): 623-9

Rauchen ist eine Charakterfrage
Typisch Raucher, typisch Ex-Raucher

Dass Nikotinkonsum der Gesundheit schadet, ist hinreichend bekannt. Trotzdem fällt vielen Rauchern das Aufhören schwer und trotzdem fängt so mancher Nichtraucher irgendwann damit an. Zum Teil hängt das von der Persönlichkeit ab.

Quelle: Hakulinen C et al.: Personality and smoking: individual-participant meta-analysis of nine cohort studies. Addiction 2015; 110(11): 1844-52

Vorbei an Imbiss, Automat und Co.
Welcher Schulweg ist wirklich gesund?

Kinder werden immer di cker. Wer den Schulweg aktiv zurücklegt, verbrennt mehr Kalorien, kommt aber auch an zahlreichen Läden und Automaten vorbei, die Snacks, Süßes und Soft-Drinks anbieten. Ist Busfahren also doch gesünder?

Quelle: Madsen KA et al.: Passive commuting and dietary intake in fourth and fifth grade students. Am J Prev Med 2015; 48(3): 292-9

Gute Nachricht für Gutgelaunte
Optimisten im hohen Alter leben länger

Hochbetagte müssen sich mit dem eigenen Alterungsprozess und ihren Einschränkungen auseinandersetzen. Oft leben sie allein oder in Pflegeheimen. Wer trotz der Herausforderungen des hohen Alters optimistisch in die Zukunft blickt, lebt länger.

Quelle: Niklasson J et al.: High morale is associated with increased survival in the very old. Age Ageing 2015; 44(4): 630-6

Häufig überschätzt
Die tatsächliche ADHS-Prävalenz

Wie häufig das Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) wirklich vorkommt, wird heftig diskutiert. Aus den verfügbaren Daten ermittelten Forscher nun einen möglichst akkuraten Richtwert für die Prävalenz.

Quelle: Thomas R et al.: Prevalence of attention-deficit/ hyperactivity disorder: a systematic review and metaanalysis. Pediatrics 2015; 135(4): e994-1001

Vorsicht bei kleinen Kindern
„Dickmacher" Antibiotika

Die Darmflora von kleinen Kindern und Babies ist besonders empfindlich. Eine antibiotische Therapie kann die bakterielle Zusammensetzung und damit den Energiehaushalt ändern. Die Folge kann Übergewicht sein.

Quelle: Saari A et al.: Antibiotic exposure in infancy and risk of being overweight in the first 24 months of life. Pediatrics 2015; 135(4): 617-26

Fokus auf pflanzliche Proteinquellen
Besser essen für ein gesundes Herz

Statt frisches Obst und Gemüse kommen heute größtenteils verarbeitete fertige Gerichte auf den Teller. Aber was ist wirklich gesund?

Quelle: Anand SS et al.: Food consumption and its impact on cardiovascular disease: Importance of solutions focused on the globalized food system. J Am Coll Cardiol 2015; 66(14): 1590-614

Evidenz aus 50 Jahren
Chronische Sinusitis des Erwachsenen

Die chronische Rhinosinusitis (kurz: chronische Sinusitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Nasennebenhöhlen, die länger als drei Monate andauert. In den letzten Jahren hat man das ätiologische Konzept der Infektion zugunsten eines Inflammations-Ansatzes – ähnlich dem des Asthmas – verlassen. In einer umfangreichen Metaanalyse wurde nun das evidenzbasierte Wissen aus über 50 Jahren zu Diagnose und Therapie zusammengetragen.

Quelle: Rudmik L et al.: Medical therapies for adult chronic sinusitis. JAMA 2015; 314(9): 926-939

Mit Cannabinoiden helfen
Marihuana auf Rezept

In den letzten Monaten wurde die medizinische Anwendung von Marihuana respektive Cannabis wieder verstärkt diskutiert. In Deutschland steht gar eine Gesetzesänderung bevor, denn heute haben Patienten bei uns nur begrenzt Zugang zu Medizinalhanf. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus dem JAMA fasst den Wissensstand zum therapeutischen Einsatz von Marihuana und Cannabinoiden zusammen.

Quelle: Hill KP: Medical marijuana for the treatment of chronic pain and other medical and psychiatric problems. JAMA 2015; 313(24): 2474-83

Häufiges und heterogenes Problem
Neue Optionen beim Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (irritable bowel syndrome, IBS) kann sich in Form von abdominalen Schmerzen, veränderten Stuhlgewohnheiten oder Blähungen äußern. Die Ursachen sind vermutlich multifaktoriell und die Risikofaktoren variabel. Neue Therapieansätze erweitern die Möglichkeiten für ein patientenindividuelles Vorgehen.

Quelle: Halland M, Saito YA: Irritable bowel syndrome: new and emerging treatments. BMJ 2015; 350: h1622

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